Mein Lebenslauf auf 2 Rädern *g*
Wie die meisten aus meinem Jahrgang fing das mit den motorisierten Zweirädern recht unspektakulär mit einem Mofa an.
Die meisten Bilder die jetzt folgen, hab ich im Netz gesucht, da mir selbst keine Bilder aus der Zeit zur Verfügung stehen. Sollte jemand sein Bild hier finden und nicht einverstanden sein das ich es hier einsetze… kurze Email und ich nehm es raus.
Solch ein Hercules Prima 5 war mein erster Kontakt mit der motorisierten Zweiradwelt.
In der gleichen Farbe bekam ich mit 15 mein Mofa. Neu war es und ich habs mir beim Händler ausgesucht. Ich hatte damals die Wahl… neues Mofa bis 18 oder gebraucht und mit 16 eine 80ziger bekommen. Ich entschied mich für das neue Mofa.
Aber….. nach einen Jahr hatte mein Mofa fast 25 000 km runter und ich machte den 1b und suchte mit meinem Vater eine passende 80ziger für mich.
Dabei blieb ich bei einem Suzukihändler und einer solchen GT 80 hängen.
Meine war allerdings Rot und ist mir vor der Berufsschule fast geklaut worden. Zu einer Zeit als die Hercules XE9 und RX9 meine Traummopeds waren. Die Susi lief gut (knappe 100 laut Tacho) und machte Spaß. Einzig die Fussrasten waren bei mir abgeschliffen, die Bodenfreiheit in den Kurven war halt nicht soooo toll.
In dieser Zeit bastelte ich auch an einer Victoria rum.
Deren einer Vergaser defekt war und die mich beim Probefahren mit einer Hand am Vergaser mit Startpilot spielend, gemeinstens abwarf. Zum glück hatte ich nur Schrammen und blaue Flecken. Aber das Motorrad hatte gut was abbekommen. Damit hatte sich das Thema Victoria für mich erledigt.
Nach grob einem Jahr mit meiner Susi konnte ich vom Bruder eines Freundes eine Hercules K50 kaufen.
Diese zerlegt ich komplett und da ich bei Schweinfurt wohnte, konnte ich von einem guten Bekannten, die originalen Unterlagen zum Motor von Sachs bekommen. Mein Zimmer sah wochenlang wie eine Werkstatt aus, bis ich den Motor überholt und wieder zusammengebaut hatte.
Die 7 Schichten verschiedenster Farben auf der K50 beizte ich ab und lackierte sie in einem BMW Mitternachtsblau, mit goldfarbenen Felgen. Sah richtig gut aus.
Die K50 fuhr ich dann bis ich mit 18 den Autoführerschein machte.
Duch Motorschaden am Auto, Winterwetter und viel Arbeit machte ich meinen Motorradführerschein erst ein paar Jahre später.
Als Startmoped sollte es eine Suzuki GT 250 werden. Deren ich drei auf einmal kaufte und mir eine zusammenbaute.
Wirklich gefahren habe ich sie aber nie, mir fiel ein anderes Moped in die Finger.
Ich *verliebte* mich in die Kawasaki GPz 1100 B2. Nach einigem suchen fand ich dann eine günstige, die ich mir fertig machte und auch fuhr.
Das ist sie. Am Motor muste ich zwei Ventile ersetzen und verbaute auch gleich Gabelfedern von White Power.
Ein echtes Big Bike. Danach hatte bisher keine mehr soviel Dampf. Ich fuhr sie offen mit über 120 PS.
Wärend ich die erste GPz 1100 fuhr kaufte ich mir im Nachbarort noch eine GPz 550. Als Bastelopjekt und Spaßmobil. Die ich verkaufte als ich mir meine zweite GPz 1100 kaufen wollte.
So folgte dann eine weitere B2 mit original Lenker und Lenkerverkleidung. Natürlich auch offen. Jetzt war das fahren durch den originalen Lenker bedeutend angenehmer. Meine erste war auf langen Strecken schon anstengend durch ihren Stummellenker. Insgesamt war die zweite GPz in einem besseren Zustand und erheblich zuverlässiger.
Mittlerweile kurz vor dem 30 Lenzen kam bei mir eine *Kinderpause* zu liebe meiner Frau und der Sorgen die Sie sich machte.
13 Jahre später (ano 2010) kann ich nicht mehr anders…. die Kinder sind alt genug und ich hatte lange genug Entzug!
Ich bin wieder am Mopedfahren. Jetzt mit einer *kleinen* Yamaha Xj 600, sehr zuverlässig das Moped und Spaß macht es auch mit Ihr.
Sie werde ich wohl nur die nächsten 1-2 Jahre fahren, denn die nächste Maschine steht schon in den Startlöchern und wird bis dahin komplett überholt. Es handelt sich um eine Yamaha FJ 1200.
Solch eine ist es, ob sie aber in dieser Farbe wieder auf die Strasse kommt kann ich nicht versprechen. Ich freue mich auf jeden Fall auf das fahren meiner XJ600 im Sommer und dem Schrauben an der FJ1200.
Vllt sieht man sich ja mal auf den Strassen, hier im Bergischen Land.










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