Yaesu FT101 EX

Nachdem ich einen FT897, zwei FT 101, einen FT 77 und einen FT 101 ZD in meinem Besitz hatte, bin ich nun auf einen FT 101 EX gekommen.

Ich habe ihn bei Ebay für 139 Euro ersteigert, er kam leider mit einem schaden hier im Paket an.

Eine der beiden Senderöhren hatte wohl die Erschütterungen im Paket nicht vertragen und war zersplittert.

Zum glück hatte ich ja schon mehrere FT101 und somit auch noch zwei Ersatzröhren in meinem Fundus.

Nach austausch der defekten Röhre spielt er nun wieder ordentlich und läuft wie ich es von einem FT101 gewohnt bin.

Auch wenn einige meiner befreundeten OMs mir immer wieder nahelegen mir einen modernen TRX zuzulegen, komme ich von dem Flair der alten Röhrengeräte einfach nicht los.

Für mich ist genau das einfach noch Funkbetrieb wie er spaß macht. Alleine die Schritte… Röhren anheizen, Plate und Load abstimmen auf die passende Frequenz, zum Abschluss per Hand mit meinem alten R118 Tuner den Langdraht anpassen. Genau das macht es für mich aus, wenn ich QRV werde. Wozu muss ich mit Transistorisierten Geräten auf Knopfdruck senden können, 5 Sekunden nach betätigen des Powerknopfes? Wozu mit dem Automatiktuner innerhalb von bruchteilen einer Sekunde auf jeder Frequenz die passende SWR haben??

Das ist mein Hobby, in dem ich mir die ruhe gönne und selbst beim Contest stundenlang zuhören kann, ohne auch nur einmal die Sendetaste zu betätigen.

Ich programmiere zwar auch gerne mal ein Betriebsfunkgerät um für UKW, aber am liebsten schwinge ich den Lötkolben in solchen alten Geräten. Daher bin ich auch ehr am Basteln als am Funken… ich kanns halt nicht lassen *HI*

Als Mikrofon häng an dem Yaesu ein Shure Standmike. Das vom Klang her nicht übel ist, mir optisch sehr gefällt und von alter her gut zum FT101 past.

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