Frequenzmesser BC221 der US-Army

Heute (28.03.2010) ist mir ein BC221 in die Finger gekommen.

Ob er noch so funktioniert wie es einmal war wird sich in späteren Tests noch zeigen.

Er ist komplett mit seiner Originalen Tabelle (Seriennummer mit Typenschild gleich)

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Der Frequenzmesser BC-221 war in der damaligen Epoche ein sehr begehrtes Präzisionsinstrument
das nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Ländern bei Militärstellen
und auch in Industrielaboratorien Eingang fand. Es konnten damit Frequenzen im
Bereich von 125 kHz bis 20 MHz mittels der Schwebungsmethode auf einfache Art
mit relativ guter Genauigkeit gemessen werden. Das Gerät arbeitete nach dem Ueberlagerungs
– Prinzip und verfügte über einen internen frequenzvariablen Oszillator
mit dem die Frequenz von Empfängern oder Sendern durch Vergleich gemessen werden
konnte.
Für die interne Eichung des frequenzvariablen Oszillators war im Gerät ein 1000
kHz Quarzoszillator vorhanden. Das Gerät arbeitete in den Bereichen 125 bis 250
kHz und 2 MHz bis 4 MHz. Bei Benützung der 2. 4. und 8. Oberwelle des unteren
Bereiches konnte jede Frequenz zwischen 250 kHz und 2 MHz gemessen werden
oder bei Benützung der 2. 4. und 5. Oberwelle des oberen Bereiches jede
Frequenz zwischen 4 und 20 MHz.


Jedes Gerät verfügte über ein individuelles Tabellenwerk aus dem die Frequenz in Funktion der Skaleneinstellung herausgelesen werden konnte.
Unter Berücksichtigung sämtlicher Fehler welche durch Temperatureinflüsse, Variationen
in der Stromversorgung, mech. Vibrationen etc. entstehen konnten, wies das
Gerät bei 4 MHz eine Genauigkeit von 0.034 % auf. Das entspricht einer relativen
Genauigkeit von 3.4 x 10-4 oder einer Frequenzabweichung von 1360 Hz.

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quelle http://www.cdvandt.org/Bedeutung%20der%20Frequenz-%20&%20Zeitmessung%20bei%20der%20Flugwaffe%20modi%20def%20V6.pdf

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